Wintersteinschule Ober-Mörlen / Ober-Mörlen

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  • Logo RonneburgDie Klasse 4b auf der Ronneburg

     

    Am Dienstag, 05.11.2019 ist die Klasse 4b mit den Autos mancher Mamas und Papas auf die Ronneburg gefahren. Es ging schon um 9.20 Uhr los. Als wir nach ungefähr 40 Minuten Fahrt auf der Ronneburg antrafen, wartete Ritter Bernd schon auf uns. Nun versammelten wir uns in einem Halbkreis und wurden begrüßt, bevor Ritter Bernd uns den Tagesablauf erklärte. Er sagte, dass wir zuerst eine Burgerkundung machen würden, was für uns ganz gut klang. Danach sagte er, dass wir in mittelalterlicher Schrift schreiben würden, was für unseren Geschmack cool war. Aber danach sagte er das allerbeste von den drei Sachen: Wir würden eine Waffenpräsentation bekommen. Darauf freuten sich viele von uns am meisten. Kurze Zeit später liefen wir durch das Burgtor. Dabei kamen wir an einem kleinen Laden vorbei, wo es tolle Sachen gab.

    Hinter dem Burgtor hielten wir an. Ritter Bernd erklärte uns, wie man die Schießscharten benutzt. Anschließend sind wir in das Brunnenhäuschen gegangen. Hier wurde uns sehr viele interessante Dinge erklärt. Der Brunnen ist dadurch entstanden, dass der Burgherr gesagt hat, dass er den Bauern Schutz geben würde, wenn sie für ihn arbeiten. Es hat 15 Jahre gedauert, den Brunnen, der 96 Meter tief ist, zu graben. Im Schnitt sind das 6 Meter und ein paar Zentimeter pro Jahr. Ritter Bernd hat erzählt, dass die Ritter ja früher keinen Presslufthammer oder Bagger hatten. Alles musste nämlich von Hand mit Spitzhacken und Schaufeln abgebaut werden. Um den Brunnen zu bauen, wurde ein mittelalterlicher Aufzug gebaut. Er bestand aus einer sehr großen Holzrolle mit langem Seil darum gewickelt. Am Ende des Seils hing ein Holzkasten, in dem die Arbeiter in den Schacht heruntergelassen wurden. Aufmerksam hörten wir Ritter Bernd zu. Nun schüttete Ritter Bernd einen Eimer mit Wasser in den Brunnen und wir sollten zählen, wie lange es dauert, bis das Wasser auf dem Boden ankam. Einige zählten neun, andere zehn Sekunden.  Ganz spannend wurde es, als Ritter Bernd das Licht über dem Brunnen anmachte. Wir konnten sehen, wie tief er war.

    Dann sind wir in den Burghof gegangen. Im Burghof waren Wappen aufgehängt. Ein Wappen wurde aus zwei Wappen zusammengefügt. Ritter Bernd hat uns mit einem kleinen Schauspiel erklärt, wie das kam. Ein Mädchen und ein Junge wurden nach vorne gerufen. Sie waren Burgfräulein und Ritter. Sie begegneten sich auf dem Markt am Gemüsestand und verliebten sich ineinander. Jeder erzählte es den Eltern. Die Eltern aus den unterschiedlichen Adelsfamilien waren mit einer Hochzeit einverstanden. Für ihre Kinder brauchten sie nun ein neues Wappen, das sich aus Wappen der beiden Familien neu zusammensetzte. Das war witzig und alle fanden es gut.

    Dann sind wir im Burghof weitergegangen. Links waren der Palas und die Kapelle. Sie wurde so hoch gebaut, weil die Menschen damals dachten, sie wären näher bei Gott.

    Als nächstes haben wir uns vor dem Bergfried versammelt, dort gab es eine Pause. Einige Kinder haben Teekränzchen gemacht, einige haben sich an den Pranger gestellt und manche haben Ritter und Verräter gespielt. Außerdem haben wir gefrühstückt. Anschließend hat uns Ritter Bernd erzählt, dass zufällig heute der Aufzug vom Bergfried kaputt ist. Wir sollten uns in einer Schlange vor dem Eingang zum Bergfried aufstellen und einzeln nach oben laufen. Dabei sollten wir die Stufen zählen. Dann durften wir loslaufen. Es waren 142 Stufen. Von oben hatten wir eine fantastische Aussicht.

    Nun wurden wir von Ritter Bernd in einen Raum mit ausgestopften Tieren und großen Tischen gerufen. Für uns war alles für das mittelalterliche Schreiben vorbereitet. Uns wurden der Calamus, ein mittelalterliches Schreibgerät aus angespitztem Schilfrohr und die Unzialschrift aus dem Mittelalter gezeigt. Wir haben Schälchen mit Kohle und Wasser bekommen und haben daraus Tinte hergestellt. Und nicht nur das, jeder hat auch noch einen Calamus zum Schreiben bekommen. Wir haben auf Büttenpapier geschrieben, das aus gepressten Pflanzen hergestellt wurde. Wir konnten schreiben, was wir wollten, aber in Unzialschrift. Dazu haben wir kleine Täfelchen bekommen, um uns die Buchstaben genau anzuschauen. Das war toll.

    Direkt danach startete ein weiteres Highlight des Tages: Wir bekamen die Waffenpräsentation. Als erstes gingen wir weiter hoch in einen anderen Raum und Ritter Bernd erzählte uns von den Franken, die der Sage nach Frankfurt gegründet haben, als sie vor den Sachsen über eine seichte Stelle im Fluss flohen und dort siedelten. Aber dann ging es auch schon mit der Vorführung verschiedener Helme los. Vier Kinder haben Helme auf den Kopf bekommen, einen Helm, der nur den Kopf schützte, einen Helm mit Nasenschutz, einen Helm mit Gesichtsschutz aber ohne Nackenschutz und einen Topfhelm der alles, auch den Hals, schützte. Darin war nur ein kleiner Sehschlitz. Anschließend wurde uns vom kleinen Rundschild bis zum großen Mannschild alles gut erklärt. Nun hat er uns die Schwerter vorgeführt, nämlich das scharfe Einhandschwert, das mittelalterliche Schwert und den großen Gassenhauer. Dieses Schwert war das größte, sogar größer, als der eigenen Ritter und das war schon ziemlich groß. Es hatte seinen Namen daher, dass man mit ihm eine Gasse in die Gegner hauen konnte. Der Morgenstern wurde im Morgenland erfunden, damit sich die Menschen dort gegen die Kreuzritter verteidigen konnten. Er sieht wie ein Stern aus, daher kommt der Name Morgenstern. Aber jetzt hat Ritter Bernd nach einem sehr mutigen Kind gefragt und es haben sich ein paar Kinder gemeldet. Er hat ein Kind drangenommen und dieses Kind hat zuerst eine Stoffhaube und dann eine Kettenhaube auf den Kopf gesetzt bekommen. Nun hat Ritter Bernd das sehr scharfe Einhandschwert genommen und es über das Kettenhemd gezogen. Zum Glück ging alles gut aus, die Kettenhaube hat gehalten.

    Viel zu schnell war es schon zu Ende. Wir haben noch eine Erzählrunde gemacht und uns von Ritter Bernd verabschiedet. Nun mussten wir nach Hause fahren. Wir sind in die Autos der Eltern gestiegen, die schon auf uns gewartet haben, und kamen um 14.20 Uhr an der Schule an. Das war der tolle und auch lustige Ausflug der Klasse 4b zur Ronneburg.

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  • GSAT

    Spielen mit Hand und Ball - Grundschulaktionstag an der Wintersteinschule

    Der Handball-Grundschulaktionstag ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Handballbundes, des Hessischen Handballverbandes und seiner Mitgliedervereine. Die Aktion wird von der AOK-Gesundheitskasse unterstützt. An diesem besonderen Sportevent soll den Kindern die Freude am Spiel mit Hand und Ball vermittelt werden. Für das Kooperationsbündnis Schule und Verein ist es eine Chance die Schülerinnen und Schüler zum lebenslangen Sporttreiben im Vereinssport zu animieren.

     Vorher:

    Panorama 1 GSAT

    An der Wintersteinschule in Ober-Mörlen wurde der Grundschulaktionstag in Kooperation mit dem ortsansässigen Handballverein und Partner der HSG Mörlen geplant und durchgeführt. Gemeinsam stellten Sascha Präger (Lehrkraft, Wintersteinschule), Sigfried Bläsche (1. Vorsitzender, HSG Mörlen) und Jan Steinhaus (FSJ’ler, HSG Mörlen) ein herausforderndes und abwechslungsreiches Sportprogramm zusammen. In einem Stationsparkur konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 und 4 in sportartenspezifischen Anforderungen ausprobieren und messen. In individuellen koordinativen und konditionellen Anspruchsniveaus entwickelte jedes Kind seine Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter. Aufmerksam lauschten die Nachwuchssportler den Stationserklärungen um anschließend selbst sich mit dem „Runden Leder“ anzufreunden und zu erproben. Herausgefordert durch den hohen Aufforderungscharakter der Stationen und durch Spielformen mit einem Partner wurde die Bewegungszeit effektiv genutzt. Das Ergebnis waren schwitzende Kinder mit roten Wangen und viel Durst. Ein besonders für den Tag mitgebrachtes Sportfrühstück lud die Akkus wieder auf, so dass zum Finale, dem Spiel mit Hand und Ball über das ganze Feld alle Sportlerinnen und Sportler wieder fit waren. Im Modus 4+1 taten es die Schülerinnen und Schüler ihren Alterskameraden im Handballverein gleich. Im harmonischen Konkurrenzkampf, ganz im Sinne des Fair Play, spielten jeweils die Parallelklassen gegeneinander. Spektakuläre Tore und grandiose Torhüterparaden begeisterten die Mitschüler auf den Rängen, welche attraktive Szenen und tolle Leistungen mit tobenden Applaus wertschätzten und würdigten. Am Ende des Tages verließ jeder mit Spielpass, Urkunde und Teilnehmer-T-Shirt das Hallenparkett als Gewinner.

    Währenddessen:

    Panorama 2 GSAT 

    Die Organisatoren blicken auf einen erfolgreichen Handball-Grundschulaktionstag zurück und sind guter Dinge, dass das Event noch lange Nachklingen wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen ein Schnuppertraining bei der HSG Mörlen zu besuchen. Schule und Verein sind sich einig die gelungene Kooperation fortführen zu wollen um das (Weiter-)Spielen mit Hand und Ball im Ganztagsangebot der Wintersteinschule zu installieren.

    Nachher:

    Panorama 3 GSAT 

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    Eine Initiative von:

    DHB HHV HSG  AOK
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  • WZ_LogoGesundes Frühstück dank der Landfrauen

    Zum siebten Mal in Folge stellten die Landfrauen von Ober-Mörlen den Erstklässlern der Wintersteinschule Ober-Mörlen ein "Gesundes Frühstück" vor. (...)

    Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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